11.   Erschütterungen

 

Erschütterungen oder Körperschall wird über das Erdreich auf die Häuser neben der Gleisstrecke übertragen. Dagegen helfen keine Lärmschutzwände und -fenster. Je nach Stärke der Erschütterung klirrt die Glasvitrine, wackelt der Monitor des Computers, vibrieren Tisch und Bett.

Durch Erschütterungen ausgelöst wird der sekundäre Luftschall, der duch das Vibrieren von Wänden, Decken und Fußböden hervorgerufen wird. Gegen diese Art des Bahnlärms helfen keine Lärmschutzwände oder -fenster.

 

Besohlte Schwellen: Weniger Erschütterungen - aber mehr Lärm?

Das UBA-Gutachten "Strategien zur effektiven Minderung des Schienengüterverkehrslärms" geht davon aus, dass durch die Besohlung der Schwellen das Gleisbett stabiler wird und das stabilere Gleis weniger schwingt und etwa 2 dB(A) weniger primären Luftschall abgibt (S. 106-108).

Demgegenüber stellt der Bericht der Firma Prose AG eine "Lärmzunahme bei Schwellenbesohlungen" fest.

Was stimmt dennn nun?

UBA-Gutachten: "Strategien zur effektiven Minderung des Schienengüterverkehrslärms"
fkz_3712_54_100_strategien_minderung_sch[...]
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Bericht der Prose AG: "Lärmzunahme bei Schwellenbesohlungen"
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