6.  Güterumgehungsbahn für Bremen

 

In der Koalitionsvereinbarung 2001-2015 wird eine Güterumgehungsbahn gefordert

Die Handelskammer Bremen fordert seit Jahren eine Güterumgehungsbahn für Bremen, und in der rot-grünen Koalitionsvereinbarung für die 18. Wahlperiode der Bremischen Bürgerschaft 2011 - 2015 hieß es vielversprechend auf S. 40/41:

"Langfristig fordern wir von der Bahn die Entwicklung konkreter Alternativen, um den Güterverkehr außerhalb von Wohngebieten zu führen und den Bremer Hauptbqahnhof zu entlasten. ... Dabei sollen in einer Machbarkeitsstudie die grundsätzliche Möglichkeit und alternative Varianten einer Güterumgehungsbahn untersucht werden."

 

In einem Knotengutachten/"Kapazitätsstudie" sollte eine Güterumgehungsbahn untersucht werden

 

In einer von Senat und Bahn in Auftrag gegebenen "Kapazitätsstudie" sollte in einem dritten Schritt eine Güterumgehungsbahn untersucht werden. Das ist nicht erfolgt. Die "Güterumgehungsbahn" ist geschrumpft auf einen "Bypass", der von Bremerhaven über Bremerförde nach Rotenburg führen soll. Ausgelegt ist der Ausbau auf 20 Züge in jeder Richtung, d.h. dort werden nur jene Züge fahren, die wirklich nicht mehr durch Bremen passen, eine Entlastung Bremer Wohngebiete wird es nicht geben.