Willkommen bei der Bahnlärm-Initiative Bremen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Initiative. 

Wir haben uns im Herbst 2010 gegründet, um weitere Belastungen durch Bahnlärm und Erschütterungen abzuwehren.

 

Wir treffen uns (fast) immer am 3. Donnerstag im Monat!

 

Unser nächstes Treffen:

Donnerstag, 18.05.2017, 20.00 - 21.30 Uhr

im Sitzungszimmer des BUND, Am Dobben 44, 28203 Bremen

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Die Tagesordnung finden Sie einige Tage vorher hier.

 

Protokoll des Treffens am 20. April 2017
2017-04-20 Protokoll.pdf
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Bremerhaven: Lärmschutz kommt später

1,8 Millionen Euro stehen bereit für das kommunale Lärmschutzprogramm gegen Bahnlärm in Bremerhaven. Dennoch verzögert sich der Bau von Lärmschutzwänden, kritisiert Albert Marken, der Sprecher der dortigen Lärmschutz-Initiative.

2017-04-26 - Nordseezeitung - Lärmschutz kommt später
Lärmschutz kommt später.jpg
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Hingehen: Lärmspaziergang 2017 in Bremen !

Der VCD lädt am 26.04.2017 um 17.00 Uhr ein zum Lärmspaziergang in Bremen-Walle, Treffpunkt: Kulturhaus Walle-Brodelpott, Schleswiger Straße 4

Lärmspaziergang des VCD 2017
Lärmspaziergang 2017.pdf
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Lärmschutzmaßnahmen im Schienenverkehr - Anwort der Bundesregierung

"Umsetzungsstand von Lärmschutzmaßnahmen im Schienenverkehr" - Antwort der Bundesregierung vom 03.03.2017 auf eine Kleine Anfrage der Grünen
2017-04-03 - Antwort BReg Umsetzungsstan[...]
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Weniger Bahnlärm durch die Nutzung der Häfen Gdansk und Koper?

Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) hat 2016 eine Untersuchung über die Konkurrenz des Hamburger Hafens durch die Seehäfen von Gdansk (Polen) und Koper (Slowenien) herausgegeben. Die Ergebnisse der Studie lassen sich auf die bremischen Häfen übertragen. Diese Häfen konkurrieren um Aufträge aus und für Regionen in Zentral- und Osteuropa, insbesondere Süddeutschland, Österreich, Schweiz, Tschechische Republik, Slovakei und Polen. Sowohl in Gdansk als auch in Koper ist der Containerumschlag von 2005-2015 enorm gestiegen, um 1.448% bzw. 340%, in Hamburg nur um 9,1%. Insbesondere das Potential von Koper wird recht hoch eingeschätzt ("the potential for the port of Koper is enormous", S. 16). Denn der durchschnittliche Seeweg von Ostasien nach Koper beträgt 29 Tage, nach Hamburg dagegen 33 Tage. Ebenfalls kürzer sind die Transportwege im Hinterland zu den Quell- und Zielorten der Container. Während die Studie das Ganze unter dem Aspekt der Hafenkonkurrenz ("competition") sieht, kann man die Entwicklung auch unter ökologischem Blickwinkel betrachten: Kürzere Transportwege auch im Hinterland vermindern Energieverbrauch und Schadstoffausstoß und reduzieren Lärm und Erschütterungen.

"Hamburg's port position: Hinterland competition in Central Europe from TEN-T corridor ports" von 2016
Hamburger Hinterland-Position.pdf
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Innovative Maßnahmen zur weiteren Bahnlärm-Reduzierung

Die Umrüstung der Güterwagen auf LL-Sohlen reicht vielerorts nicht aus, um den Lärmüberschuss von 25-30 dB(A) Mittelungspegel abzubauen. Die Bahn führt deswegen das Programm I-LENA ("Initiative Lärmschutz-Erprobung neu und anwendungsorientiert") durch, und das Umweltbundesamt hat die Studie "Strategien zur effektiven Minderung des Schienengüterverkehrslärms" erstellen lassen, 358 Seiten.
I-Lena - "Initiative Lärmschutz-Erprobung neu und anwendungsorientiert" der DB
I-LENA_aktueller_Stand_2017.pdf
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"Strategien zur effektiven Minderung des Schienengüterverkehrslärms" - Umweltbundesamt, Juli 2016
fkz_3712_54_100_strategien_minderung_sch[...]
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08.03.2017: Rede von Dr. Maike Schaefer (Grüne) in der Bürgerschaftsdebatte

Rede von Dr. Maike Schaefer (Grüne) in der Bürgerschaftsdebatte am 8.3.2017
2017-03-08 Maike Schaefer - Rede Bahnlä[...]
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08.03.2017: Bürgerschaft beschließt einstimmig mehr Schutz vor Bahnlärm und Erschütterungen

Die Bremische Bürgerschaft hat am Mittwoch, den 8. März 2017, über den Antrag von Grünen/SPD "Erschütterungen durch Bahnverkehr berücksichtigen - Lärmmesstelle einrichten" und die Große Anfrage der CDU "Bahnlärm in Bremen: Ohren zu und durch?" mit der Antwort des Senats vom 14.Februar 2017 debattiert. Die Dokumente sind unten angefügt, ebenso unsere Stellungnahme zur Antwort des Senats.

 

Die Videoaufzeichnung der Debatte kann im Internet angeschaut werden unter: https://vimeo.com/207491452 

Die Sitzung beginnt nachmittags um 14.30 Uhr, der TOP "Bahnlärm" beginnt nach 1 Stunde 55 Minuten 40 Sekunden und dauert ca. 35 Minuten.

 

Erste Rednerin ist Maike Schaefer von den Grünen, gefolgt von Heiko Strohmann (CDU), Klaus-Rainer Rupp (Linke), Rainer Buchholz (FDP), Heike Sprehe (SPD) und Senator Joachim Lohse.

 

Alle Redebeiträge waren sich einig, dass Bahnlärm nicht nur störend, sondern auch gesundheitsgefährdend ist und dass etwas zur Entlastung der Anwohner getan werden müsse. Alle befürworteten die Schallvermeidung an der Quelle und befür-worteten eine Bahnlärmmessstelle in Bremen. Sehr ausführlich gingen alle auch auf die Belastung durch Erschütterungen ein. Somit fand der Beschlussvorschlag von Bündnis 90/Die Grünen und SPD eine einstimmige Unterstützung. Der Beschluss lautet:

 

"Die Bürgerschaft (Landtag) bittet den Senat,

1. sich bei der Bundesregierung für die Schaffung eines Regelwerks mit Grenzwerten zur Messung von Erschütterungen einzusetzen.

2. sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass besohlte Schwellen standardmäßig in Wohngebieten eingebaut werden, um Erschütterungen zu dämpfen.

3. sich bei der Bundesregierung dafür einzusetzen, dass Bremen als Lärm-Messstelle in das geplante Monitoringsystem aufgenommen wird."

 

Das ist erfreulich. Nun kommt es darauf an, dass der Beschluss auch umgesetzt wird.                                    Walter Ruffler  

03.03.2017: Brief an Umweltsenator Dr. Lohse - Kritik der Antwort des Senats auf die Anfrage "Bahnlärm in Bremen - Ohren zu und durch?"

Unser Brief vom 3.3.2017 an Umweltsenator Dr. Lohse: Kritik der Antwort des Senats aud die Große Anfrage der CDU
2017-03-03 - an Senator Lohse - Einschä[...]
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Antwort des Senats auf die Große Anfrage der CDU "Bahnlärm in Bremen: Ohren zu und durch?"

Die Antwort lässt viele Fragen offen. So ist - anders als in der Antwort zu Frage 9 dargelegt - offenbar keine Bahnlärm-Messstation in Bremen vorgesehen.

Antwort des Senats vom 14.02.2017 auf die Große Anfrage der CDU "Bahnlärm in Bremen - Ohren zu und durch?"
2017-02-14_Drs-19-942_3e596 Große Anfrag[...]
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13.12.2016: Große Anfrage der CDU: "Bahnlärm in Bremen: Ohren zu und durch?"

 

Die CDU hat eine Große Anfrage miz 9 Fragen und mehreren Unterfragen zu Bahnlärm und Erschütterungen an den Senat gerichtet. Gerfragt wird u.a wie der Senat die gesundheitliche Belastung durch Erschütterungen und sekundären Luftschall beurteilt, in welchem "regelmäßigen Austausch" der Senat mit der Deutschen Bahn und dem Bund bzgl. Lärmschutz-maßnahmen in Bremen stehe und welche Berücksichtigung Bahnlärm bei Bebauungsplänen finde.

Große Anfrage der CDU Drs. 19/875: "Bahnlärm in Bremen: Ohren zu und durch?"
2016-12-13_Drs-19-875_d1ee8.pdf
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07.12.2016: Erschütterungen und Messtation - Antrag von Grünen und SPD an die Bremische Bürgerschaft

07.12.2016: Erschütterungen und Messstation - Antrag von Grünen und SPD in Bremen
2016-12-08_Drs-19-869_99585 Antrag der G[...]
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Strom-Lkw: Die Lösung des Bahnlärm-Problems?

 

Bis Ende 2018 will die Bundesregierung zwei Teststrecken für Elektro-Lkw mit Oberleitung einrichten (siehe WK-Artikel vom 25.01.2017 "Strom-Lkw im Praxistest"). Oberleitungs- oder Trolleybusse haben sich als elektrische Verkehrsmittel in vielen Städten bewährt. Weltweit fahren rund 40.000 O-Busse in 48 Staaten. Auch in der Schweiz sind Trolleybusse sehr populär, die Energiegewinnung aus der heimischen Wasserkraft hat dies unterstützt.

An Oberleitungs-Lkw auf Autobahnen wird man sich erst gewöhnen müssen, aber sie sind die umweltfreundlichere Alternative zu Diesel-Lkw - wenn der Strom aus regenerativen Energiequellen stammt. Die Bundesregierung fördert den Strom-Lkw, weil sie davon ausgeht, dass der Lkw-Verkehr bis 2030 drastisch zunehmen wird und deswegen umwelt-freundlicher werden muss.

Und die Eisenbahn?

Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Bahn "nur ein Fünftel des Zuwachses" wird übernehmen können. Faktisch transportiert die Bahn nur einen geringen Teil der gewaltigen Gütermenge in Deutschland: 2004 wurden von der Bahn nur 322 Mio. Tonnen Güter befördert, von insgesamt 3,623 Milliarden Tonnen, also knapp 9%. Bis 2015 ist die Gütermenge um rund 24,5% oder 890 Mio. Tonnen angewachsen. Ein Güterzuwachs um 890 Mio. Tonnen in 11 Jahren -  selbst bei einer Verdopplung des Schienengüterverkehrs auf 644 Mio. Tonnen wäre die Schiene nicht in der Lage gewesen, auch nur den Zuwachs zu bewältigen, von einer "Verlagerung" auf die Schiene braucht man da garnicht zu sprechen, auch wenn viele Politiker das tun. Die Realität steht dem entgegen. So transportierte die Bahn 2015 zwar 45 Mio. Tonnen mehr, dennoch ist ihr Anteil auf ca. 8% zurück gegangen.

 

Fazit: Die Bahn ist offenbar nicht einmal in der Lage, die Zuwächse beim Güterverkehr aufzunehmen, das hat die Bundesregierung erkannt. Ein massiver Ausbau der Bestandsstrecken mitten durch die Ortschaften würde die Lebensqualität und Gesundheit der Bahnanwohner zusätzlich bedrohen und die Struktur vieler Orte zerstören, ein Strecken-neubau fernab der Ortschaften würde ganze Landschaften zerschneiden und viel Land verbrauchen. Somit könnten Strom-Lkw eine umweltfreundliche Alternative zur Güterbahn werden. Und sie würden Arbeitsplätze schaffen: Denn ein Zug mit 80 Containern wird von einem einzigen Lokführer gesteuert, während der Transport auf der Straße 40 Fahrern Lohn und Brot geben würde. Am umwelt- und menschenfreundlichsten wäre Einsparung von Verkehr, eine Begrenzung der internationalen Warenströme wäre hilfreich. So kommt auch Dr. Werner Reh, der Verkehrsexperte des BUND, zu dem Ergebnis:

"Gegen eine endlose Flut von Containern bleibt auch ein kluger Hafen- und Verkehrswegeausbau ein quichotesker Kampf gegen Windmühlen. ... Auf lange Sicht hilft aber nur Verkehrs-vermeidung."                                                               W.R.

Strom-Lkw im Praxistest - Weser Kurier 25.01.2017
Strom-Lkw im Praxistest - WK 2017-01-25.[...]
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Autobahnen unter Strom / Planspiele mit Elektro-Lkw - taz und Weser Kurier am 03.02.2017
2017-02-03 taz - Autobahnen unter Strom.[...]
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Teststrecken für E-Lkw kommen - Frankfurter Rundschau 03.02.2017
2017-02-03 FR - Teststrecken für E-Lkw k[...]
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Güterverkehr in Deutschland - Beförderungsmenge 2015
Güterverkehr in Deutschland - Beförderun[...]
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IMP-Studie: "Güter gehören auf die Bahn: Wunschdenken ohne Plan", 16.12.2016
2016-12-16 Wunschdenken ohne Plan.pdf
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Bedarfsanalyse aktiver Lärmschutz an Bahn- strecken in Bremen

Am 28.07.2014 (!) haben Grüne und SPD einen Bericht der Verwaltung angefordert zum Bedarf an aktiven Lärmschutz-maßnahmen an Bahnstrecken in Bremen. Ein halbes Jahr später wurde der Auftrag an ein Ingenieurbüro vergeben, nun - nach fast 2 1/2 Jahren - liegt ein einseitiger Bericht über den Stand des Projekts vor. Wann kann mit Ergebnissen rechnen? Wann mit den ersten Maßnahmen? Ein entscheidender Schwachpunkt: Bei der Bemessung des Bedarfs wird ein Mittelungspegel von mehr als 57 dB(A) zugrunde gelegt, während die Lärmvorsorge von 49 dB(A) für Wohngebiete ausgeht. Bremen gönnt sich / uns also 8 dB(A) mehr Lärm!

Bedarfsanalyse aktiver Lärmschutz an Bahnstrecken in Bremen - für die Deputation am 19.01.2017
BdV_S_Bedarfsanalyse Lrmschutz Bahnstrec[...]
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10.01.2017: Gespräch mit Staatsrat Ronny Meyer (Umwelt)

Von 15.30 bis 16.30 Uhr führten wir ein Gespräch mit Staatsrat Ronny Meyer, anwesend waren auch Michael Bürger, Leiter des Referats 22 Immissionsschutz, und Christoph Lankowsky, Leiter des Referats 52 Schienenverkehr.

Themen des Gesprächs waren:

1. Neubesetzung der Stelle des Bahnlärmbeauftragten

2. Bahnlärm-Messstation in Bremen

3. Aktiver Schallschutz für die Stolzenauer Straße

4. Initiativen des Senats zum Lärm- und Erschütterungsschutz

    auf Bundesebene

5. Alternativstrecken für den Knoten Bremen

6. Erschütterungsmessungen in Bremen

7. Gutachten Bedarfsanalyse Lärmschutz Eisenbahn in Bremen

 

05.01.2017: "Neue Hoffnung auf mehr Ruhe", Artikel von Liane Janz im Weser Kurier über Bahnlärm in der Stolzenauer Straße / Hastedt

"Neue Hoffnung auf mehr Ruhe" Weser Kurier vom 05.01.2017
2017-01-05- WK- Neue Hoffnung auf mehr R[...]
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23.11.2016: Gastkommentar von Walter Ruffler im Weser Kurier: "Lohse soll sich für Länderbeschluss zum Bahnlärm einsetzen"

"Lohse soll sich für Länderbeschluss zum Bahnlärm einsetzen" - Gastkommentar von Walter Ruffler im Weser Kurier am 23.11.2016
2016-11-23 WK Lohse soll sich für Länder[...]
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24.11.2016: Umweltdeputation - Bericht der Verwaltung zu drei Fragen der CDU-Fraktion

Auf unsere Bitte hin bat Herr Strohmann von der CDU um einen Bericht zum Themenkomplex Bahnlärm: 1. Zum Lärmschutz an der Stolzenauer Straße, 2. zum Projekt "Plattform Leise Bahnen" und 3. zu den vom Bund angekündigten Bahnlärm-Messstationen. Der Bericht wurde bei der Sitzung der städtischen Umweltdeputation vorgelegt, siehe unten:

Bericht der Verwaltung zum Thema "Bahnlärm" am 24.11.2016
TOP_20k_BdV_S_Bahnlärm.pdf
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Stellungnahme der BVS zum Gesetz zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen

Wir Bahnlärminitiativen haben mit Nachdruck ein Gesetz gefordert, das den Betrieb von lauten Güterwagen verbietet.  Hier die kritische Stellungnahme der BVS (Bundesvereinigeung gegen Schienenlärm) zu dem Entwurf des Bundesverkehrs- ministeriums und der Text des Gesetzentwurfs.

Stellungnahme der BVS zum Gesetz zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen im Eisenbahnbereich
2016-11-15 Stellungnahme zum Gesetz zum [...]
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Schienenlärmschutz-Gesetz, Entwurf vom 24.10.2016
2016-10-24 BMVI SchienenlärmschutzG Bete[...]
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"Ansprechpartner für Bahnlärm" weg

Seit 2011 war Herr Jan Eiken "Ansprechpartner für Bahnlärm" beim Senator für Umwelt in Bremen. Nun hat er zum 1.11.2016 das Umweltressort verlassen. Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit! Ein neuer "Ansprechpartner" ist noch nicht benannt.

In der Interimszeit des Interregnums kann man sich in Sachen Bahnlärm an Herrn Michael Bürger (Referat 22, Immissions-schutz) und Herrn Christoph Lankowsky (Referat 52, Schienenverkehr) wenden: bahnlaerm@umwelt.bremen.de 

Tel. 361-968 19 bzw. 361-64 65

Auch die Bürgerbeauftragte Frau Kristina Edel kann angesprochen werden (www.bauumwelt.bremen.de)          W.R.

 

Reduzierung des Schienenlärms -

Antwort der Bundesregierung vom 21.10.2016 auf eine Anfrage der Grünen, Drs. 18/10103

Nach Auskunft der Bundesregierung sind von den 167.000 im Nationalen Fahrzeugregister (NVR) eingetragenen Güterwagen etwa 43.000 mit "leisen" Bremsen ausgestattet, das sind rund 25% aller Güterwagen. Vermutlich ist das Umrüstziel von 50% bis April 2017 nicht zu schaffen. Wird das Konsequenzen haben?

 

Gut im Rennen liegt die Deutsche Bahn AG, von ihren 69.000 Güterwagen sind bereits 29.000 mit "leisen" Bremsen aus- gestattet. Von den rund 98.000 Güterwagen, die nicht zur DB gehören, verfügen erst 14.000 über "leise" Bremsen, das sind magere 14%.

Die ganze Anfrage mit Antwort hier:

Reduzierung des Schienenlärms - Antwort der Bundesregierung vom 21.10.2016, Drs. 18/10103
Schienenlärmminderung-BT-Drs-18-10103-1.[...]
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11.10.2016: Einweihung einer Lärmschutzwand in Walle

Jahrelang hat eine lokale Bürgerinitiative in Walle für eine Lärmschutzwand gekämpft, u.a. mit einer Petition an den Deutschen Bundestag, unterstützt vom Uwe Beckmeyer, MdB (SPD). Am 11. Oktober ab 11 Uhr wurde die Fertigstellung der 230m langen Wand in der Wittenberger Straße gefeiert.

 

Es gab zwei Menüs, Nudeln mit Gulasch und Gemüse mit Nudeln vegetarisch. Dazu Kaffee und Kuchen und kalte Getränke. Alles für 50 Personen, 32 waren gekommen. Großer Bierzelt-Pavillon mit Bierzelt- und Bistro-Tischen, kleiner Pavillon mit Rednerpult. Frau Jahnel von der DB liest ihr Standard-Programm für derartige Anlässe vor, dann Staatsrat Ronny Meyer eine frische Rede mit viel Bremenbezug und Dank an das Ehepaar Kjesa und die Aktivisten vor Ort usw. Dann Fototermin vor der neuen LWS, bei der ein Element noch nicht abgesenkt worden ist. Aufbau der wichtigen Leute mit Warnweste und weißem Schutzhelm vor der Wand, zwei Arbeiter ziehen zwei Kanthölzer heraus und senken das letzte Wandelement herab, die Bauarbeiten sind beendet. Buten & Binnen bringt abends einen Bericht, Ulla Hamann war mit einem Team da. Auch der Weser Kurier.                                                                                W.R.

 

5. 10.2016: Gespräch mit dem Gesundheitsressort

Wir trafen uns zu viert mit Dr. Ludwig Müller, Leiter des Referates "Pharmazie, Toxikologie und Gentechnik" und seiner Mitarbeiterin Frau Ruby Blume-Runge im 11. Stock des früheren Siemens-Hochhauses, die Senatorin selber hatte leider keine Zeit. Auch der Bahnlärmbeauftragte Herr Jan Eiken aus dem Umweltressort nahm an dem Gespräch teil.

Gegenstand war die Umsetzung der Beschlüsse der 89. Gesundheitsministerkonferenz auch in Bremen. Schwerpunkte waren der Erschütterungsschutz, die Einrichtung von Bahnlärmmesstationen und die Umrüstung der Güterwagen auf leisere Bremssohlen. Die Vertreter des Gesundheitsressorts erkannten unser Anliegen an, wiesen aber darauf hin, dass ihre Vorschläge bei Konflikten mit der Ökonomie oft nicht berücksichtigt würden.                                                   W.R.

Wohngebäude statt Concordia-Theater ?

Das Concordia-Theater in Bremen soll durch ein Wohngebäude für 85 Studenten ersetzt werden - 7,5 m  vom Bahndamm entfernt! Das bedeutet eine starke Belastung durch Bahnlärm und Erschütterungen.

9.8.2016: Bericht von der Anwohnerversammlung 

                "Concordia"

"Zu Laut zum Wohnen" - taz Bremen 21.07.2016

Brief an Umweltsenator Dr. Lohse, unsere Bedenken:

Pressemitteilung: "Schallschutzfenster reichen nicht!" 19.05.2016

Antwort von Senator Dr. Lohse vom 29.06.2016.

Leider geht er nur auf einen unserer fünf Vorschläge ein:

2016-06-29 von Senator Lohse.jpg
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