Willkommen bei der Bahnlärm-Initiative Bremen!

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Initiative. 

Wir haben uns im Herbst 2010 gegründet, um weitere Belastungen durch Bahnlärm und Erschütterungen abzuwehren.

 

Unser nächstes Treffen:

 

Donnerstag, 15.12.2016, 20.00 - 21.30 Uhr

 

im Sitzungszimmer des BUND, Am Dobben 44, 28203 Bremen

Interessierte sind herzlich eingeladen!

Die Tagesordnung finden Sie rechtzeitig hier. Soviel sei schon jetzt verraten: Zum TOP Jahresendfeier wird es eine Probe erlesener Weine geben.

Protokoll vom 17. November 2016
2016-11-17 Protokoll.pdf
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23.11.2016: Gastkommentar von Walter Ruffler im Weser Kurier: "Lohse soll sich für Länderbeschluss zum Bahnlärm einsetzen"

"Lohse soll sich für Länderbeschluss zum Bahnlärm einsetzen" - Gastkommentar von Walter Ruffler im Weser Kurier am 23.11.2016
2016-11-23 WK Lohse soll sich für Länder[...]
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24.11.2016: Umweltdeputation - Bericht der Verwaltung zu drei Fragen der CDU-Fraktion

Auf unsere Bitte hin bat Herr Strohmann von der CDU um einen Bericht zum Themenkomplex Bahnlärm: 1. Zum Lärmschutz an der Stolzenauer Straße, 2. zum Projekt "Plattform Leise Bahnen" und 3. zu den vom Bund angekündigten Bahnlärm-Messstationen. Der Bericht wurde bei der Sitzung der städtischen Umweltdeputation vorgelegt, siehe unten:

Bericht der Verwaltung zum Thema "Bahnlärm" am 24.11.2016
TOP_20k_BdV_S_Bahnlärm.pdf
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Stellungnahme der BVS zum Gesetz zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen

Wir Bahnlärminitiativen haben mit Nachdruck ein Gesetz gefordert, das den Betrieb von lauten Güterwagen verbietet.  Hier die kritische Stellungnahme der BVS (Bundesvereinigeung gegen Schienenlärm) zu dem Entwurf des Bundesverkehrs- ministeriums und der Text des Gesetzentwurfs.

Stellungnahme der BVS zum Gesetz zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen im Eisenbahnbereich
2016-11-15 Stellungnahme zum Gesetz zum [...]
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Schienenlärmschutz-Gesetz, Entwurf vom 24.10.2016
2016-10-24 BMVI SchienenlärmschutzG Bete[...]
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Gespräch mit Staatsrat Ronny Meyer (Umwelt)

Am 10.01.2017 werden wir ein Gespräch mit Staatsrat Ronny Meyer vom Umweltressort führen. Er ist zuständig für die Umweltaspekte des Schienenverkehrs, also Lärm, Erschüttterungen und andere Immissionen, während seine Kollegin, Staatsrätin Gabriele Friderich zuständig ist für den verkehrlichen Aspekt. Mit ihr führten wir ein Gespräch im Frühjahr.

 

"Ansprechpartner für Bahnlärm" weg

Seit 2011 war Herr Jan Eiken "Ansprechpartner für Bahnlärm" beim Senator für Umwelt in Bremen. Nun hat er zum 1.11.2016 das Umweltressort verlassen. Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit! Ein neuer "Ansprechpartner" ist noch nicht benannt.

In der Interimszeit des Interregnums kann man sich in Sachen Bahnlärm an Herrn Michael Bürger (Referat 22, Immissions-schutz) und Herrn Christoph Lankowsky (Referat 52, Schienenverkehr) wenden: bahnlaerm@umwelt.bremen.de 

Tel. 361-968 19 bzw. 361-64 65

Auch die Bürgerbeauftragte Frau Kristina Edel kann angesprochen werden (www.bauumwelt.bremen.de)          W.R.

 

Reduzierung des Schienenlärms -

Antwort der Bundesregierung vom 21.10.2016 auf eine Anfrage der Grünen, Drs. 18/10103

Nach Auskunft der Bundesregierung sind von den 167.000 im Nationalen Fahrzeugregister (NVR) eingetragenen Güterwagen etwa 43.000 mit "leisen" Bremsen ausgestattet, das sind rund 25% aller Güterwagen. Vermutlich ist das Umrüstziel von 50% bis April 2017 nicht zu schaffen. Wird das Konsequenzen haben?

 

Gut im Rennen liegt die Deutsche Bahn AG, von ihren 69.000 Güterwagen sind bereits 29.000 mit "leisen" Bremsen aus- gestattet. Von den rund 98.000 Güterwagen, die nicht zur DB gehören, verfügen erst 14.000 über "leise" Bremsen, das sind magere 14%.

Die ganze Anfrage mit Antwort hier:

Reduzierung des Schienenlärms - Antwort der Bundesregierung vom 21.10.2016, Drs. 18/10103
Schienenlärmminderung-BT-Drs-18-10103-1.[...]
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11.10.2016: Einweihung einer Lärmschutzwand in Walle

Jahrelang hat eine lokale Bürgerinitiative in Walle für eine Lärmschutzwand gekämpft, u.a. mit einer Petition an den Deutschen Bundestag, unterstützt vom Uwe Beckmeyer, MdB (SPD). Am 11. Oktober ab 11 Uhr wurde die Fertigstellung der 230m langen Wand in der Wittenberger Straße gefeiert.

 

Es gab zwei Menüs, Nudeln mit Gulasch und Gemüse mit Nudeln vegetarisch. Dazu Kaffee und Kuchen und kalte Getränke. Alles für 50 Personen, 32 waren gekommen. Großer Bierzelt-Pavillon mit Bierzelt- und Bistro-Tischen, kleiner Pavillon mit Rednerpult. Frau Jahnel von der DB liest ihr Standard-Programm für derartige Anlässe vor, dann Staatsrat Ronny Meyer eine frische Rede mit viel Bremenbezug und Dank an das Ehepaar Kjesa und die Aktivisten vor Ort usw. Dann Fototermin vor der neuen LWS, bei der ein Element noch nicht abgesenkt worden ist. Aufbau der wichtigen Leute mit Warnweste und weißem Schutzhelm vor der Wand, zwei Arbeiter ziehen zwei Kanthölzer heraus und senken das letzte Wandelement herab, die Bauarbeiten sind beendet. Buten & Binnen bringt abends einen Bericht, Ulla Hamann war mit einem Team da. Auch der Weser Kurier.                                                                                W.R.

 

5. 10.2016: Gespräch mit dem Gesundheitsressort

Wir trafen uns zu viert mit Dr. Ludwig Müller, Leiter des Referates "Pharmazie, Toxikologie und Gentechnik" und seiner Mitarbeiterin Frau Ruby Blume-Runge im 11. Stock des früheren Siemens-Hochhauses, die Senatorin selber hatte leider keine Zeit. Auch der Bahnlärmbeauftragte Herr Jan Eiken aus dem Umweltressort nahm an dem Gespräch teil.

Gegenstand war die Umsetzung der Beschlüsse der 89. Gesundheitsministerkonferenz auch in Bremen. Schwerpunkte waren der Erschütterungsschutz, die Einrichtung von Bahnlärmmesstationen und die Umrüstung der Güterwagen auf leisere Bremssohlen. Die Vertreter des Gesundheitsressorts erkannten unser Anliegen an, wiesen aber darauf hin, dass ihre Vorschläge bei Konflikten mit der Ökonomie oft nicht berücksichtigt würden.                                                   W.R.

 

Am 16. August 2016 führten wir ein Gespräch mit der Fraktionsvorsitzenden und umweltpolitischen Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Maike Schaefer, über besseren Schallschutz an Eisenbahnlinien in Bremen, vor allem über Erschütterungsschutz und die Einrichtung von Bahnlärm-Messstationen. Die Grünen wollen nach Absprache mit dem Koalitionspartner SPD einen entsprechenden Antrag in die Bürgerschaft einbringen.

 

Weniger Bahnlärm durch Verkehrsvermeidung!

Nun haben es die Chinesen erkannt: Es macht wenig Sinn, Container für die Tschechische Republik, Österreich, Ungarn oder die Slowakei durch das gesamte Mittelmeer zu schippern, durch die Biskaya, den Ärmenkanal und die Nordsee bis Bremerhaven oder bis Hamburg - wenn es einen kürzeren Weg gibt. Werden die Container direkt über den griechischen Hafen Piräus in diese Länder geliefert, geht es 6-7 Tage schneller, soll die Fracht nach Moskau, geht es via Piräus sogar 10 Tage schneller, denn:  "Piräus ist der dem Suezkanal nächstgelegene Großhafen in Europa." Auf diese  Weise werden nicht nur viele Kilometer Schiffstransport eingespart, sondern auch viele Kilometer Schienengüterverkehr. Wichtig wäre der Ausbau des Schienennetztes auf dem Balkan, aber das haben die Chinesen auch schon auf dem Schirm.

 

Der Artikel "Chinas neue Seidenstraße" im Wesser Kurier vom 19.08.2016 macht deutlich, welche betriebswirtschaftlichen und ökologischen Vorteile die Bewirtschaftung des griechischen Hafens Piräus bei Athen durch China hat. Die chinesische Firma Cosco plant deswegen den Ausbau der Kapazität auf 10 Millionen Standardcontainer (TEU). Zum Vergleich: In Hamburg wurden 2015 rund 8,8 Millionen TEU umgeschlagen, in Bremerhaven knapp 6 Millionen. Die Container sollen dann über Land an ihre Bestimmungsorte in Osteuropa transportiert werden.  Bis 2025 sollen in Piräus 31.000 neue Arbeitsplätze entstehen, die bei einer Jugendarbeitslosigkeit von 50% dringend benötigt werden. Somit mindert das Engagement der Chinesen in Griechenland auch Migrationsgründe.                                                   W.R.

"Chinas neue Seidenstraße" - Weser Kurier vom 19.08.2016
2016-08-19 WK - Chinas neue Seidenstraße[...]
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Wohngebäude statt Concordia-Theater ?

Das Concordia-Theater in Bremen soll durch ein Wohngebäude für 85 Studenten ersetzt werden - 7,5 m  vom Bahndamm entfernt! Das bedeutet eine starke Belastung durch Bahnlärm und Erschütterungen.

9.8.2016: Bericht von der Anwohnerversammlung 

                "Concordia"

"Zu Laut zum Wohnen" - taz Bremen 21.07.2016

Brief an Umweltsenator Dr. Lohse, unsere Bedenken:

Pressemitteilung: "Schallschutzfenster reichen nicht!" 19.05.2016

Antwort von Senator Dr. Lohse vom 29.06.2016.

Leider geht er nur auf einen unserer fünf Vorschläge ein:

2016-06-29 von Senator Lohse.jpg
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