Gefahrguttransporte mitten durch Bremen

Ein Güterzug stand unlängst stundenlang auf der Strecke hinter der Roonstraße, so konnten diese Fotos der Kesselwagen gemacht werden. Einer von NACCO war mit Acrylnitril aus Geleen (Niederlande) beladen, das bei dem Unfall in Belgien explodiert war (steht auf dem "Nummernschild" des Waggons).

Die orangene Gefahrentafel trägt die Zahlen: 336 = leicht entzündbarer flüssiger Stoff, giftig, 1093 = Acrylnitril, stabilisiert

Die Aufkleber weisen auf die Gefahren hin: roter Aufkleber: entflammbar, weißer Aufkleber mit Totenkopf: giftig, weißer Aufkleber mit abgestorbenem Baum und totem Fisch: umweltgefährdender Stoff.

Wir möchten den Anwohnern keine Angst machen, aber wir meinen, dass es wichtig ist, für unsere Forderung einzutreten: Gefahrguttransporte raus aus dichtbesiedelten Gebieten! Geschwindigkeitsbegrenzung!

Oldenburger Bürgerinitiativen veröffentlichen Gutachten zu Gefahrguttransporten

Im Zusammenhang mit dem Kampf der Oldenburger Bürgerinitiativen um eine neue Trassenführung  wurde ein Gutachten zu Gefahrguttransporten in Auftrag gegeben, das jetzt vorliegt. Bei der Forderung der Oldenburger geht es um die Pläne der DB, sämtliche zu erwartenden Verkehre aus dem JWP mitten durch Oldenburg zu leiten. Die Vorteile der vorgeschlagenen Alternativstrecke um Oldenburg herum entlang der A 29 werden nun durch ein Gutachten belegt. Hierbei wurden die Gefahren für die Bevölkerung durch Gefahrguttransporte  bei den beiden Trassenvarianten untersucht und verglichen. Das Ergebnis ist ein eindeutiges Votum für die Alternativstrecke.

Unter Gutachten können Sie den vollständigen Text lesen. Ab Seite 69 finden Sie eine Zusammenfassung der Untersuchungen.